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Trainingsphilosophie

1.3. Spuren, alternativ

Schicksalshaft miteinander verbunden

Wann immer ein Hund in unser Leben tritt, teilt er unser Schicksal. Er begleitet uns ein Stück auf unserem Lebensweg, in Freude und im Leid. Oft spiegelt er unseren seelischen Zustand, wenn wir Kummer haben, und so mancher Hund nimmt gar dauerhaft die Eigenheiten seines Menschen an…  Auf diese Weise miteinander verbunden, sind wir füreinander wichtig.

Zudem teilen wir ganz grundlegende Bedürfnisse, wie das nach Gesellschaft, Zugehörigkeit und Anerkennung, nach einem ausgewogenen Verhältnis von Regeln, Routinen und Freiheit, nach Aktivitäten und Ruhe. In diesen Bedürfnissen ergänzen wir einander und müssen sie auch pflegen, denn sie sind der Grund und die Voraussetzung dafür, dass sich das Leben von Mensch und Hund in sozialer Gemeinschaft harmonisch ineinanderfügen kann.

2. vier Hunde Skulpturenweg

Brücken schlagen

Da wir jedoch unterschiedlichen Spezies angehören, haben wir auch eine unterschiedliche Wahrnehmung unserer gemeinsamen Welt. Und obwohl wir unsere Hunde manchmal auf wunderbare Weise ganz unmittelbar verstehen, gibt uns ihre Andersartigkeit auch Rätsel auf oder führt gar zu Missverständnissen und Konflikten.

Ich lade Sie dazu ein, die Sprache, das Ausdrucksverhalten und die Motivation dieser soziablen Wesen besser kennenzulernen, denn erst wenn wir sie in ihrer Natur verstehen wollen und Kommunikation nicht nur als Einbahnstraße von Mensch zu Hund begreifen, können wir eine tiefe Verbundenheit mit ihnen (er)leben.

3. Hund am Fenster von Nikola Johnny Mirkovic on images.unsplash.com

Vertrauen, Sicherheit, Zuversicht

Die emotionale Welt des Hundes zu respektieren ist mir Lebensart und Herzensangelegenheit. Deshalb kommen in meinem Unterricht auch keine Methoden und Trainingshilfen zum Einsatz, welche Ihrem Hund Schmerzen zufügen, ihn einschüchtern, erschrecken oder übermäßigen Druck auf ihn ausüben. Was hätte es auch für einen Sinn, den Hund, den wir lieben, auf Kosten der Beziehung zum Gehorsam zu zwingen?

Aber nicht nur ethische Gründe, auch Überlegungen rein rationaler Natur sprechen gegen harte Umgangsformen mit unserem vierbeinigen Gefährten. Viele Wissenschaftsdisziplinen befassen sich mit der Erforschung des Lernens. Sie liefern uns seit langem die übereinstimmende Erkenntnis: Nachhaltiges und expansives Lernen ist in einer Atmosphäre, welche Unsicherheit und Angst erzeugt, nur eingeschränkt bis gar nicht möglich! Und das trifft nicht nur auf uns Menschen, sondern auch auf Tiere zu.

Zeitgemäße Hundeerziehung und tierschutzkonformes Training basieren daher zu Recht auf Vertrauen und Sicherheit. Zudem macht positiv motiviertes Training auch allen Beteiligten Spaß!

4. Janosch Logo Foto

Hundelehren – Hunde ehren

Darüber hinaus lehne ich es ab, Hunden Verhaltensweisen beizubringen, die einem übertriebenen sportlichen Ehrgeiz oder nur der Belustigung des Menschen dienen und das Tier in seiner natürlichen Würde verletzen.

5. Bernhardiner im Sonnenuntergang

Beruf mit Herausforderung

Da keine Mensch-Hund-Beziehung je der anderen gleicht, ist die Arbeit als Hundetrainerin für mich immer wieder aufs Neue interessant und herausfordernd. Um optimal auf die Anliegen des Kunden, das Verständnisvermögen des Hundes und die Dynamik zwischen beiden eingehen zu können, biete ich vorwiegend individuelle Betreuung an. Auch die Unverträglichen, die Ängstlichen, die Charakterköpfe liegen mir dabei am Herzen, denn hinter Ihrem Verhalten verbergen sich ernst zu nehmende Bedürfnisse, oft sogar besondere Begabungen.

6. Gegenlicht

Ich sehe meine Aufgabe vor allem darin, Ihnen die praktischen Fähigkeiten und theoretischen Grundlagen zu vermitteln, die es Ihnen ermöglichen, Ihren Hund selbständig und selbstsicher anzuleiten und durch Ihr gemeinsames Leben zu führen.